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Sollten Sie akute Zahnschmerzen haben oder eine Behandlung wie beispielsweise bei Füllungsverlust wünschen, bitten wir Sie, uns vorher telefonisch zu kontaktieren. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass Sie die schnellstmögliche und bestmögliche Betreuung erhalten.

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Ihr Praxisteam

Gesundes Zahnfleisch – gesunder Organismus

Parodontitisbehandlung in Halle (Saale)


Die Parodontitis ist eine chronische, bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, lässt sie sich medizinisch nicht im klassischen Sinne heilen, aber durch eine gezielte Therapie langfristig stoppen und stabilisieren. Ohne Behandlung kann die Parodontitis zu Knochenabbau und Zahnverlust führen. Sie kann über die Blutbahn in den gesamten Organismus vordringen und allgemeine Folgeerkrankungen auslösen.

In unserer Praxis in Halle setzen wir auf individuelle Therapiekonzepte, um die Entzündung minimalinvasiv zu stoppen und Ihre Allgemeingesundheit zu schützen.

„Parodontitis verläuft meist schleichend und schmerzlos. Wenn Sie Symptome bemerken, ist die Krankheit häufig schon fortgeschritten. Deshalb ist die regelmäßige Zahnvorsorge so wichtig. Hier erkennen wir erste Anzeichen früh und können direkt eingreifen.“

– Dr. Alexander Dorschner

Wir informieren über:

An welchen Symptomen erkenne ich Parodontitis?

Da die Erkrankung im Anfangsstadium oft schmerzfrei verläuft, wird sie häufig erst bei Routineuntersuchungen entdeckt. Eine frühe Diagnose ist jedoch entscheidend, um Gewebeabbau zu verhindern.

Achten Sie auf diese Anzeichen:

  • Zahnfleischbluten:
    Eines der ersten Warnsignale für eine Entzündung.
  • Optische Veränderungen:
    Rötungen, Schwellungen oder ein Rückgang des Zahnfleischs.
  • Empfindlichkeit:
    Schmerzreaktionen bei Berührung oder Temperaturreizen.
  • Zahnlockerung:
    Ein Anzeichen für bereits fortgeschrittenen Knochenabbau.
  • Mundgeruch:
    Häufige Folge der bakteriellen Belastungen in den Zahnfleischtaschen.

Regelmäßiges Zahnfleischbluten?

Wiederkehrendes Bluten beim Zähneputzen ist kein Normalzustand. Erfahren Sie in unserem Blog, wie Sie selbst vorbeugen können und wann ein Besuch bei uns ratsam ist:

Wie gefährdet Parodontitis die allgemeine Gesundheit?

Eine unbehandelte Parodontitis ist weit mehr als ein lokales Problem im Mund. Bakterien und Entzündungsstoffe können über die Blutbahnen in den gesamten Organismus gelangen und dort chronische Prozesse befeuern. Zahlreiche Studien belegen, dass eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats das Risiko für schwerwiegende Allgemeinerkrankungen erhöht.

Mögliche gesundheitliche Folgen einer unbehandelten Parodontitis:

  • Herz-Kreislauf-System:
    Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt, da Entzündungsbotenstoffe die Gefäßelastizität beeinträchtigen können.
  • Stoffwechsel:
    Es besteht ein enger wechselseitiger Zusammenhang mit Diabetes; eine Parodontitis kann die Einstellung des Blutzuckerspiegels erschweren.
  • Gelenke und Lunge:
    Zusammenhänge mit rheumatoider Arthritis sowie ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen sind belegt.
  • Schwangerschaft:
    Entzündungen im Mundraum werden mit einem höheren Risiko für Frühgeburten und einem niedrigen Geburtsgewicht in Verbindung gebracht.
  • Implantatverlust:
    Eine bestehende Parodontitis begünstigt Entzündungen um künstliche Zahnwurzeln (Periimplantitis).

Gut zu wissen: Chronische Entzündungen sind oft eine versteckte Ursache für Antriebslosigkeit und anhaltende Müdigkeit. Eine erfolgreiche Therapie kann sich positiv auf diese Symptome auswirken.

Sie haben entzündetes Zahnfleisch? Meist handelt es sich um eine Gingivitis, die wir gut behandeln können. Unbehandelt kann hieraus allerdings eine Parodontitis entstehen. Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin in unserer Praxis in Halle:

Wie verläuft eine Parodontitis und was sind Risikofaktoren?

Der Verlauf einer Parodontitis hängt stark von Ihrem Lebensstil und Ihrer genetischen Veranlagung ab. In unserer Praxis in Halle betrachten wir daher immer das Gesamtbild.

Diese Faktoren beeinflussen den Krankheitsverlauf:

  • Rauchen:
    Tabakkonsum schwächt die Immunabwehr im Mundraum; die Parodontitis verschlechtert sich häufig schneller und Behandlungen schlagen schlechter an.
  • Diabetes:
    Vorerkrankungen erhöhen das Parodontitisrisiko deutlich und erfordern spezielle Therapiekonzepte.
  • Stress und Ernährung:
    Dauerhafter Stress sowie eine zuckerreiche Ernährung begünstigen bakterielle Beläge und Entzündungen.
  • Medikamente:
    Bestimmte Arzneien können das Zahnfleisch beeinflussen und das Risiko für Entzündungen steigern.

Schützen Sie Ihre allgemeine Gesundheit:

Ein gesunder Mund ist die Basis für einen fitten Körper. Lassen Sie uns Ihr persönliches Risiko analysieren. Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin bei Dr. Buchmann und Dr. Dorschner:

So läuft die Parodontitistherapie in Halle ab

Unser oberstes Ziel ist es, die Entzündung in Ihrem Mundraum stufenweise einzudämmen. Durch eine gezielte Reduktion der Bakterienmenge können sich Symptome wie Schwellungen und Zahnfleischbluten zurückbilden. Dabei gehen wir minimalinvasiv und so schonend wie möglich vor. Da jede Therapie individuell verläuft, passen wir die Schritte genau an Ihr Risikoprofil an.

In drei Schritten gegen die Entzündung:

  1. Bakterien und Beläge reduzieren:
    Den ersten Baustein bildet eine professionelle Zahnreinigung, um die bakterielle Last im Mundraum signifikant zu senken.
  2. Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen:
    Unsere Prophylaxefachkräfte reinigen die Zahnfleischtaschen und Zahnwurzeln mit Ultraschall und sehr feinen Handinstrumenten. Falls Bakterien bis in tiefe Bereiche vorgedrungen sind, entfernt Ihr Zahnarzt diese Beläge sorgsam, um den Entzündungsherd zu beseitigen.
  3. Nachkontrolle:
    Wir bewerten den Behandlungserfolg und prüfen, wie gut das Gewebe abgeheilt ist.

Schmerzfreie Behandlung: Dank wirksamer Anästhesie und sanfter Techniken verläuft die Therapie in unserer Praxis in Halle in der Regel maximal schmerzarm. Wir sorgen dafür, dass Sie sich während der gesamten Sitzung entspannt fühlen.

Nachsorge: Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg

Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, bildet eine lebenslange Nachsorge die Basis für den dauerhaften Zahnerhalt. Diese unterstützende Parodontitistherapie (UPT) hilft, ein Wiederaufflammen der Entzündung zu verhindern.

  • Regelmäßige Termine:
    Je nach Ihrem individuellen Risiko finden die Nachsorgesitzungen ein- bis dreimal pro Jahr statt.
  • Professionelle Unterstützung:
    Wir kontrollieren Ihre Mundhygiene, messen die Tiefe der Zahnfleischtaschen und entfernen bakterielle Beläge professionell.
  • Langfristiger Schutz:
    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese strukturierte Nachsorge in der Regel für zwei Jahre.

Gemeinsam gegen die Entzündung:

Eine frühe Behandlung schützt Ihre Zähne und Ihren gesamten Organismus. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin für eine Parodontitis-Sprechstunde in unserer Praxis in Halle:

Wie kann ich Parodontitis vorbeugen und mein Zahnfleisch schützen?

Eine konsequente Mundhygiene und ein bewusster Lebensstil sind Ihre besten Werkzeuge gegen Entzündungen.

  • Tägliche Pflege:
    Reinigen Sie Ihre Zähne zweimal täglich und nutzen Sie unbedingt Hilfsmittel für die Zwischenräume, wie Zahnseide oder Interdentalbürsten.
  • Regelmäßige Check-ups:
    Nehmen Sie Ihre halbjährlichen Kontrolltermine wahr und lassen Sie professionelle Zahnreinigungen in den empfohlenen Abständen durchführen.
  • Gesunde Gewohnheiten:
    Eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung und der Verzicht auf das Rauchen stärken Ihre Immunabwehr im Mundraum.

Der aMMP-8-Test: Innovative Früherkennung und Kontrolle

Um Entzündungsprozesse noch präziser zu erkennen und zu überwachen, setzen wir in Halle auf den innovativen aMMP-8-Test.

  • Gewebeschutz:
    Das Verfahren misst ein Enzym im Speichel, das Gewebeabbau bereits anzeigt, bevor sichtbare Schäden am Zahnfleisch oder Knochen entstehen.
  • Risikoanalyse:
    Der Test hilft uns, den Schweregrad der Erkrankung objektiv einzuschätzen und auch das Risiko für Entzündungen an Implantaten (Periimplantitis) zu bewerten.
  • Komfortabel:
    Die Probenentnahme ist vollkommen schmerzfrei, nicht-invasiv und liefert uns schnelle Ergebnisse für Ihre Behandlungsplanung.

Sie möchten mehr zu Ihrem persönlichen Risikoprofil erfahren? Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin:

FAQ: Antworten auf häufige Fragen zur Parodontologie

Warum ist Parodontitis in der Schwangerschaft gefährlich?

Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft begünstigen das Wachstum von Bakterien und erhöhen das Risiko für Zahnfleischentzündungen. Unbehandelte Parodontitis wird unter anderem mit einem höheren Risiko für Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht in Verbindung gebracht.

Gut zu wissen: Eine Parodontitisbehandlung ist auch in der Schwangerschaft möglich und empfohlen, besonders im zweiten Trimester. Um das Risiko zu minimieren, sind gründliche Zahnpflege, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und eine ausgewogene Ernährung entscheidend.

Warnzeichen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen oder Mundgeruch sollten wir rechtzeitig zahnärztlich abklären.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung?

Die Kosten der Therapie berechnen wir individuell nach dem Schweregrad. Sie werden zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Vor Beginn der Therapie erstellen wir für Sie einen transparenten Heil- und Kostenplan. Diesen müssen Sie dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen und genehmigen lassen.

Tut eine Parodontitisbehandlung weh?

Dank lokaler Betäubung und sanfter Techniken verläuft die Reinigung der Zahnfleischtaschen in der Regel schmerzarm. Unser Ziel ist eine entspannte Atmosphäre während der gesamten Sitzung. Sollte doch mal etwas unangenehm sein, melden Sie sich jederzeit und wir passen die Behandlung entsprechend an.

Ihr Weg zu gesundem Zahnfleisch:

Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Lächeln und Ihre Gesundheit langfristig zu bewahren. Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie Ihren Status prüfen lassen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Zahnarztpraxis in Halle: